Starkregen und Katastrophenalarm in Hamminkeln

Anfang Juni regnete es in Hamminkeln so stark, dass zahlreiche Keller vollliefen, zahlreiche Flächen überschwemmt wurden und noch mehr Schaden drohte.


 Starkregen in Hamminkeln

Die Issel, die normalerweise nur etwa einen halben Meter Wasser führt, erreichte einen Pegel von 2,20m. Die Dämme drohten zu brechen, weshalb im Kreis Wesel Katastrophenalarm ausgelöst wurde. Zahlreiche anliegende Grundstücke waren schon überschwemmt, aber es drohte auch noch ein Gewerbegebiet sowie die Innenstadt Hamminkelns zu überschwemmen.


 Sandsäcke füllen bei der Feuerwehr

Das Problem war nicht nur das Wasser der Issel, sondern auch das Grundwasser, welches immer weiter stieg und Flächen überschwemmte. Der Starkregen hat sogar Probleme bei Gebäuden verursacht, die große Versickerungsschächte im Garten hatten.


 Überschwemmte Parkplatzzufahrt eines Discounters


Durch den Klimawandel müssen wir mit häufigeren Starkregenereignissen rechnen. Durch Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel lassen sich manche Risiken zwar mindern, aber in diesem Fall hätten viele Maßnahmen vermutlich nicht ausgereicht. Wichtig sind daher nicht nur Elementarschadensversicherungen, sondern auch der Kampf gegen die Ursachen des Klimawandels. Nämlich der Ausstoß von Treibhausgasen, beispielsweise durch Kohlekraftwerke, Autos, Tierprodukte und Massenkonsum.