Kurz zu uns:

Alexander Ehl (24 Jahre alt)

  • Nahmobilitätsmanager bei Stadt Viersen
  • ehemals Klimaschutzmanager der Stadt Hamminkeln
  • Studium der Geographie in Bonn
  • langjähriges ehrenamtliches Engagement in Umweltschutzorganisationen mit den Schwerpunkten Energiewende, Klimaschutz, Braunkohle, Atomkraft, Waldschutz, Überfischung und Ölbohrungen
  • Praktika im Klimaschutzmanagement einer¬† Stadtverwaltung sowie in einer Umwelt- und Naturschutzorganisation
  • Nebentätigkeiten in einer Organisation für Klimaschutz und Entwicklung, in einem Institut für Städtebau, sowie in einem Projekt zur Förderung der Elektromobilität


Christian Oslislo (20 Jahre alt)

  • hat die meisten Fotos und Videos auf der Webseite gemacht


Stefan Baumeister

  • ihm danke ich für seinen Gastbeitrag


 Das Naturschutzgebiet "Schwarzes Wasser" am Niederrhein. Foto: Christian Oslislo

Engagement für unsere Zukunft

"Wir müssen jetzt Handeln, damit wir den kommenden Generationen nicht die natürlichen Lebensgrundlagen rauben", heißt es sehr häufig. Wenn ich das näher betrachte, fällt mir auf, dass ich und viele Menschen, die mir lieb sind, selbst den kommenden Generationen angehören. Denn viele der Entscheider könnten meine Eltern oder sogar Großeltern sein. Hinzukommt, dass viele Szenarien für das Jahr 2050 und auch aktuelle Trends sehr besorgniserregend sind. Gehe ich von der durchschnittlichen Lebenserwartung meiner Generation aus, werden wir auch lange nach 2050 noch leben. Es ist also tatsächlich allerhöchste Eisenbahn.


Leider muss ich oft feststellen, dass viele Leute sehr unzureichend oder falsch über den Klimawandel und andere Umweltprobleme informiert sind. Auch viele Medien scheinen absichtlich zu ignorieren, dass in der Wissenschaft ein weitgehender Konsens zu den Kernaspekten besteht. Daher erhoffe ich mir, mit dieser Internetseite dazu beizutragen, diese wichtigen Themen in eine breitere Öffentlichkeit zu tragen. Basierend auf wissenschaftlichen Grundlagen und hochwertigen Informationen aus der Praxis, möchte ich komplexe Zusammenhänge und Entwicklungen vereinfachen und allgemein verständlich darstellen. Auch Videos und andere Tools sollen hier zum Einsatz kommen.¬†


Wichtig ist mir auch, dass wir hier nicht in Hoffnungslosigkeit und Pessimismus versinken. Einerseits können beispielsweise die Entwicklungen des Treibhausgas-Ausstoßes, das Artensterben oder die zunehmenden Extremwetterereignisse sehr frustrierend sein; andererseits gibt es super Ansätze, diesen Problemen entgegenzuwirken. Zu nennen sind hier unter anderem der Ausbau der Erneuerbaren Energien auf einen Anteil von über 30 Prozent an der deutschen Bruttostromerzeugung, die Berücksichtigung des Klimaschutzes im Baugesetzbuch (BauGB), die enorme Steigerung des Radverkehrs in Kopenhagen, die wirkungsvolle Förderung von Autos mit alternativen Antrieben in Kalifornien, etc..


Es ist auch nicht zu spät, Klimaschutz zu betreiben, denn je geringer der global gemittelte Temperaturanstieg ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kipppunkte im Klimasystem überschritten werden. Mit mehr Klimaschutz kann also noch das Schlimmste verhindert werden. Hier zitiere ich gerne den Klimaforscher Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber: "Die Beweisaufnahme im Indizienprozess ist abgeschlossen. Der Täter ist überführt - der Mensch verändert das globale Klima. Jetzt können wir noch das Strafmaß - das Ausmaß an Schäden - beeinflussen. Es lohnt sich, um jedes Grad, ja jedes Zehntel Grad vermiedene Temperaturerhöhung zu kämpfen. Wir brauchen eine dritte industrielle Revolution, wenn wir die ganz großen Schäden verhindern wollen."